Artikel darüber, wie man Wordpress für Suchmaschinen optimiert gibt’s viele. Fügen wir noch einen hinzu.
Ich werde jetzt mit Absicht nicht darüber schreiben, das sprechende URLs gut sind. Oder dass das betreffende Keyword im Text vorkommen sollte. Also, ein Artikel für die etwas Fortgeschrittenen.
Eine gute Idee ist es ein eigenes Template zu nehmen (oder ein bestehendes), dies perfekt auf seine Bedürfnisse anzupassen und daraus eine gute Grundlage für künftige Projekte zu machen. Wenn man mal wieder ein neues Blog startet, dann ändert man halt die Farben ein wenig, setzt ein anderes Logo rein, usw. Fertig.
I. Zuerst, die Permalinks. Die Meisten haben in der Regel eine Linkstruktur wie:
www.irgendein-blog.de/2007/02/14/postname/
Nun, wozu der unnötige Balast? Und wieso nicht stattdessen ein paar Keywords rein? Statt der Standarteinstellung /%year%/%monthnum%/%day%/%postname%/ benutze ich selbst bei meinen Blogs lieber /%category%/%post_id%-%postname%.php. Sieht dann folgendermaßen aus:
webmaster.nietzsche.at/adsense/531-neue-adsense-adwords-provisionen.php
Eine bestehende Struktur kann man mit Permalinks Migration Plugin ohne negative Auswirkungen auf den Traffic erreichen. Sogar der Pagerank bleibt erhalten
II. Feed für Google aussperren. Wie oft kommt es verdammt nochmal vor, dass der RSS Feed eines Beitrags vor dem eigentlichen Beitrag kommt? Also, wenigstens für Google, den Feed per robots.txt verbieten. Dürfte eventuell sowieso DC sein.
III. Duplicate Content vermeiden. Ob man nun den “Previous Posts” Button drückt, oder sich in den Monatsarchiven oder den Kategorien umschaut, immer wieder das gleiche, DC. Also, per robots.txt aussperren. Wenn’s kein Beitrag ist, vielleicht auch den robots-Metatag “noindex,follow” einsetzen (müsste sicherlich leicht per PHP realisiert werden).
Manch einer ist zwar der Meinung, dass Tagging gut ist, auf jedenfall entsteht so viel Duplicate Content. Mal ehrlich, wer klickt schon Tags an? Sicher eine gute Idee, jedoch sollte dies meiner Meinung nach unter der Oberfläche laufen; etwa für ein Related Posts Plugin.
Tagging scheint doch was zu bringen, so jedenfalls ein kleiner Test bei einem anderen Blog. Werd’ ich in den nächsten Tagen auch hier einbauen lassen. Danke für die Kommentare
IV. Ein “Last Comments / Trackbacks” Plugin verwenden. Dies ist insoweit nützlich, da so automatisch Links zu Beiträgen gesetzt werden, die kürzlich erweitert und somit für Google wieder für eine Indexierung interessant geworden sind.
V. Linkjuice durch Bookmarkdienste. Unter jeden Beitrag einen del.ico.us und einen Digg und Links für andere Bookmarkdienste packen. Und wer hat was dagegen, wenn man jeden Beitrag seines Blogs selbst bookmarkt, weil er so toll ist?
VI. Nofollow ist keine schlechte Idee. Ich vertrette selbst die Meinung, dass sich Links von anderen Seiten auf einen selbst nicht negativ, jedenfalls nicht besonders stark, auswirken können (wär’ wieder mal an der Zeit einen kleinen Testrun zu starten, wer spendet ein etabliertes Projekt, worauf dann jeder Hundertausende Linklistenlinks (und Webkatalogeinträge) setzen kann?) - - Links auf der eigenen Seite auf schlechte Seiten können hingegen tödlich sein. Niemand will ja in einer Bad Neighborhood wohnen, noch auf diese linken.
Und die ganzen linkgeilen Kleinspammer mit ihren Seiten über Handys, Kredite, Versicherungen und diverse Urlaubsziele mit geschätzten vier Dutzend Footerlinks und zwei halben Sätzen Content (oft auch noch DC) möchte man vielleicht auch nicht verlinken. Wer weiß, vielleicht mag Google Linktausch und Footerlinks und keinen echten Content nicht so gern…
… und erkennt einen möchtegern SEO auf diese Art im Handumdrehen. Diese haben übrigens immer lustige Namen wie “Kredit” oder “Versicherungen”.
Vielleicht will man ja nicht mit solchen Leuten in Verbindung gebracht werden, deshalb immer schön die Seite sauberhalten.
Etwa mit Nofollow. Gibt’s eigentlich ein Plugin, mit dem man nofollow für bestimmte Kommentare zu- bzw. abschalten kann?
In den nächsten Tagen werd’ ich diesen Artikel noch etwas erweitern, hab’ dafür auch ein paar freshe Ideen
Tagging ist ein muss, wenn man es geschickt anstellt bekommt man über 70% des gesamten Traffics über Tags. Natürlich klicken die User diese kaum, aber Google und Co. lieben Tags. Evtl. DC ist hier kein Problem, da wenn title und description variieren, ist es kein DC.
sehe ich genauso. tagging ist wichtig für interne verlinkung und die tag-seiten sollten auch unbedingt selbst ranken. wenn man es nicht überreizt ein absolutes must-have!
Für die interne Verlinkung verwende ich in der Regel ein related posts Plugin.
Hmm, klar, auf den Tagging-Seiten ist ja massig passender Content für das bestimmte Keyword. Werd’ da mal einen kleinen Testlauf starten.