Nie mehr Sandbox

Es gibt keine Sandbox. Punkt. Wirklich nicht. Es ist eine Erfindung der SEOs die ihr Handwerk nicht richtig beherrschen und eine Entschuldigung für ihr Versagen brauchen.
Wieso gibt es die Sandbox nicht? Zum einen hat Google (bzw. ein Mitarbeiter) dies selbst gesagt. Zum anderen, sie macht keinen Sinn. Google will seinen Besuchern die ultimative Suchexperience bieten (oder so ähnlich). Und wenn eine neugestartete Seite die besten Infos bietet, wieso diese nicht nach vorn stellen. Macht Google ja auch häufig genug. Einfach mal die Suchergebnisse für ein paar Keywords über längere Zeit verfolgen.
Das Phänomen Sandbox tritt immer dann auf, wenn man ein neues Projekt überseot. Wenn ein neue Domain auftaucht und schon nach zwei Tagen viele Links von PR5-Seiten (und höher) hat, greifen die Filter von Google. Normales Linkwachstum fängt langsam an. Im ersten Monat reichen 10 Links auf PR0-Seiten. Wenn Links getauscht werden, dann sucht man sich am besten ebenfalls neue Projekte oder neu angelegte Unterseiten aus. Blos nicht auf PR achten. Ich selbst tausche auch gern einen PR5 Link gegen einen themenrelevanten von einer noch nicht indexierten Seite. Pagerank ist sowieso shit. Braucht keiner. Was zählt sich Platzierungen.
Also, was macht man um nie wieder Probleme mit der Sandbox zu haben?

Man startet ein Projekt zu einem bestimmten Thema. Sagen wir mal Tauben. Man schreibt oder beschafft sich Texte über Tauben. Diese sollten nur für den User geschrieben sein. Nur der Titel sollte das Keyword enthalten. Ansonsten gar nicht auf SEO achten. Online stellen. Irgendwo zwei oder drei PR0 Links besorgen. Warten bis die Seite indexiert ist. Dann noch einen Link. Nach zwei Tagen noch einen. Und so weiter. Immer wieder kleine Links. Diese sollten unterschiedliche Linktexte haben und auch mal auf die Unterseiten verweisen. Nach drei Wochen sollte man schon Top-Platzierungen haben.

Ohne zuerst in der Sandbox gespielt haben zu müssen.

Ein lustiges Beispiel dass On-Page SEO zu vernachlässigen ist: String Emil auf Platz 6 bei der Suche nach SEO.

Suchalgorithmen werden sowieso immer besser. Statt seine Energie in On-Page Optimierung zu stecken sollte man besser für besseren Content sorgen (und vielleicht die Anzeigenplatzierung verbessern, damit die Klickraten steigen). So wird man auch über lange Zeit erfolg mit seiner Seite haben.

3 Responses to “Nie mehr Sandbox”

  1. Fabian says:

    Hi Max,

    hier mal ein paar Anmerkungen zu deinem Beitrag:

    Es gibt keine Sandbox. Punkt. Wirklich nicht. Es ist eine Erfindung der SEOs die ihr Handwerk nicht richtig beherrschen und eine Entschuldigung für ihr Versagen brauchen.

    Eine wage These :)
    Wieso gibt es die Sandbox nicht? Zum einen hat Google (bzw. ein Mitarbeiter) dies selbst gesagt.

    Hmm, keine Ahnung ob ich das gleuben kann oder nicht. Vielleicht nenn en die das bei Google auch Filter. Auf jeden Fall würde ich diese Aussagen nicht für bare Münte nehmen.

    Zum anderen, sie macht keinen Sinn. Google will seinen Besuchern die ultimative Suchexperience bieten (oder so ähnlich). Und wenn eine neugestartete Seite die besten Infos bietet, wieso diese nicht nach vorn stellen. Macht Google ja auch häufig genug. Einfach mal die Suchergebnisse für ein paar Keywords über längere Zeit verfolgen.

    Du darfst allerdings auch nicht davon ausgehen, dass neue Seiten immer ultimative Inhalte bieten. Ich würde sogar sagen das dies nur ein Bruchteil der Seiten die täglich online gehen liefern. Der Rest dürfte aus Google Sicht doch eher Einheitsbrei sein.

    Ultimative Suchexperience zeichnet sich doch durch gute Ergebnisse aus. Gute Ergebnisse sind aus Google Sicht halt nun mal Seiten, die sich ein gewisses Vertrauen erarbeitet haben. Und dies benötigt Zeit. Also warum nicht neue Seiten erstmal in den Sandkasten stecken und prüfen ob sie sich bewähren. Dies gilt natürlich nicht für alle Themenbereiche…

    Das Phänomen Sandbox tritt immer dann auf, wenn man ein neues Projekt überseot. Wenn ein neue Domain auftaucht und schon nach zwei Tagen viele Links von PR5-Seiten (und höher) hat, greifen die Filter von Google.

    Oben schreibst du noch, das die Sandbox nicht existiert. Gut, du kannst diesen Effekt natürlich auch Filter o.ä. nennen. Wie auch immer - ich habe genug Seiten erlebt die nicht “überseot” wurden und trotzdem diesen “Filter Effekt” miterleben mussten.

    Man startet ein Projekt zu einem bestimmten Thema. Sagen wir mal Tauben. Man schreibt oder beschafft sich Texte über Tauben. Diese sollten nur für den User geschrieben sein. Nur der Titel sollte das Keyword enthalten. Ansonsten gar nicht auf SEO achten. Online stellen. Irgendwo zwei oder drei PR0 Links besorgen. Warten bis die Seite indexiert ist. Dann noch einen Link. Nach zwei Tagen noch einen. Und so weiter. Immer wieder kleine Links. Diese sollten unterschiedliche Linktexte haben und auch mal auf die Unterseiten verweisen. Nach drei Wochen sollte man schon Top-Platzierungen haben.

    Ohne zuerst in der Sandbox gespielt haben zu müssen.

    Eine Seite mit Tauben dürfte in der Tat keine Probleme mit der Sandbox haben. Wenn man allerdings eine Seite auswählt die sich beispielsweise mit Versicherungen beschäftigt dürfte es allerdings schon etwas schwieriger werden.

    Gruß
    Fabian

  2. Max says:

    Klar, bei “Versicherungen” muss man schon größere Geschütze auffahren. Aber es gibt halt viele Webmaster die neue Seiten starten, massig Links tauschen und sich dann wundern, dass sie 6 Monate lang bei einem scheiß unwichtigen Keyword obwohl diesem ein ganzer Artikel gewidtmet ist nicht in die Top-10 kommen.

    Aber das man bei Versicherungen und Kredit und Datenrettung und was auch immer nicht gleich nach vorn preschen kann, hängt auch mit der starken Linkpop der Vorne platzierten Seiten zusammen. Da reicht ein guter Artikel nicht aus, um gegen eine 10 Jahre alte Domain mit ca. einer halben Million Backlinks anzukommen.

    Bei den umkämpften Keywords dürften eventuell auch strengere Filter greifen.

    Oben schreibst du noch, das die Sandbox nicht existiert. Gut, du kannst diesen Effekt natürlich auch Filter o.ä. nennen. Wie auch immer - ich habe genug Seiten erlebt die nicht “überseot” wurden und trotzdem diesen “Filter Effekt” miterleben mussten.

    Ha, ich hab doch Phänomen geschrieben ;-) - Hmm, also meine Erfahrungen laufen in die Richtung, das wenn man wirklich nur wenige qualitativhochwertige Links setzt, dass man dann auch bei lukrativen (aber noch nicht so umkämpften) Keywords innerhalb von 3 Wochen auf Platz 1 stehen kann. Auch wenn Google mehrere Millionen Seiten dazu findet.

  3. Tim says:

    Wie immer führen 1000 Wege nach Rom ;)