Die Politiker beschließen einmal mehr Sachen wovon sie nichts verstehen. Der neueste Gesetzesentwurf, der am 20 September beschlossen wurde, soll die Bekämpfung der Internet Kriminalität deutlich vereinfachen und letzte Gesetzeslücken schließen. Alles sehr schön aber nur genau bis zu diesem Punkt und nicht weiter, denn es soll auch Software kriminalisiert werden die zur Analyse von Sicherheitslücken zwingend notwendig ist. Nicht nur die Anwendung sondern auch die Bereitstellung solcher Tools soll bereits strafbar werden.
Der Gesetzentwurf wird die Arbeitsgrundlagen von Sicherheitsberatern und Netzwerkexperten unter Strafe stellen und somit wiederum viele Arbeitsplätze in der IT-Welt killen, denn es gibt auch Software herstellen die sich rein auf diese Nische spezialisiert haben.
Wie ein Sprecher des CCC erklärt, “Testangriffe zum Auffinden von Sicherheitslöchern sind für die IT-Sicherheit wie Crashtests für die Autoindustrie. Niemand käme auf die Idee, Crashtests zu verbieten.”
Genau diese Tools, mit denen Software auf Sicherheitslücken getestet werden, sollen verboten werden und zugleich auch die öffentliche Diskussions zu Lücken in verschiedensten Systemen. Doch sind die Herstellen von Software meist nicht in der Lage ihre eigene Software aus Zeit- und Kostengründen selbst ordentlich zu testen, somit machen das sogenannte “Hacker” in ihrer Freizeit. Die Whitehat hacker suchen nach Lücken und informieren sofort den Herstellen der somit die Chance hat die Lücke zu stopfen bzw. ein Update heraus zu geben. Sollte diese Whitehat Berichte ebenfalls als strafbar angesehen werden wünschen ich der IT-Industrie in Deutschland viel Spaß in den kommenden Jahren, denn dann wird noch mehr geheim gearbeitet und nach Lücken gesucht und auch bisherige “Whitehat-Hacker” könnten auf die andere Seite überspringen und dies dann geheim, anstatt öffentlich, weiter betreiben.
Ich sehs schon: “Du, die haben jetzt unsere Hacker-Tools verboten. Na ja, kann man nix machen, werden wir eben ab heute ehrliche Menschen.”
Wers glaubt…
Das Hauptprobleme sehe ich in der Unwissenheit der Politiker und dass die zwischen gut und böse unterscheiden müssen. Wenn es Sicherheit5sexperten nicht erlaubt ist programme auf Löcher zu testen haben wir mehr Programme mit mehr Löchern aber die gefährlichen Programme werden dadurch nicht weniger sondern ganz i9m Gegenteil mehr.
Darf ich Euch einladen, Euren Firmen- WOhnsitz in der Schweiz zu nehmen? Ihr schlagt 2 Fliegen mit einer Klappe: Keine Abmahnungen mehr und die Möglichkeit, mittels Volksabstimmung die Gesetze selber zu bestimmen. Die andere Variante: Nehmt Eure eigenen Rechte wahr und wählt die richtigen Personen in Eure Parlamente.
Grüsse aus der Schweiz
Christian
*lach*
Auch einen Wohnsitz in der Schweiz will.
Aber mal ehrlich: das kommt davon, wenn sie über Zeug beschliessen, von dem sie keine Ahnung haben.
Birgit
Oder es kommt davon, wenn man Leute ins Parlamant wählt, die von nichts eine Ahnung haben . . . oder gar nicht erst wählen geht?
Gruss
Christian
oh ja politiker sind toll, vor allem in deutschland! aber was shockt uns denn nach den steuererhöhungen noch, die nächstes jahr kommen?
@Christian
Das ist jetzt eine ganz andere Sache….
Aber da fängt es doch schon an…. man hat ja kaum echte Alternativen zu den netten Leutchen, irgendwie geht kein “normaler Mensch” in die Politik… woran das wohl liegt?
Birgit
Evtl. daran, dass dass die Wähler vor lauter Verdummung nur noch diejenigen wählen, die am meisten Plakate kleben können?
Die Alternative gibt es, mach eine eigene Partei auf! Mach selber Politik, aber pass auf, dass Du nicht auf einmal mit den Wölfen heulst . . . .
Den Wohnsitz brauchst Du nicht, ich stelle Dir meinen Briefkasten als Impressumsanschrift zur Verfügung . . . . . . .