Archive for the ‘Recht’ Category

Petition gegen GEZ Gebühren für PCs

Dienstag, Juli 18th, 2006

gez gegenDie GEZ, viele mögen sie nicht. Nun weitet sich das Unternehmen aus und will auch Geld für internetfähige PCs sehen. Möglicherweise schaut sich ja jemand per Internet Live-Streams an. Kostenlos. Geht doch nicht.

Was mir nicht in den Kopf will: Wieso sollen Firmen, die internetfähige PCs in ihren Büros stehen haben auf einmal GEZ-Gebühren bezahlen. Sind dort etwa TV-Karten eingebaut oder schauen sie sich die ganze Zeit ARD und ZDF an?

Auch für das schon  jetzte schlechte Image der GEZ ist dies nicht toll. Spricht man über die GEZ, so fällt das Wort Abzocke ziemlich oft.

Ein Kommentar eines Besuchers auf pc-protest.de:

Ich bin dagegen!
Die GEZ soll mal die Gebühren lieber senken für den Dreck der Täglich im TV angeboten wird. Allein die Werbung ist zum Kotzen und versaut jeden Film.

Dem kann ich nur zustimmen.

1. Wer braucht so viele Kanäle. Nicht nur ARD und ZDF sind staatlich und werden von der GEZ bezahlt. Auch solche Sender wie WDR oder Arte bekommen einen Teil vom Kuchen.

2. Wieso bezahlt man ein Heidengeld und es wird trotzdem Werbung gezeigt?

3. Wieso produzieren die rechtlichen Fernsehsender kostenspielig Serien, Filme, Shows, die im Bildungsauftrag sicherlich keine Rolle spielen.

Sinnvoller wäre doch ein, maximal zwei Sender, die sich auch Nachrichten und Informationssendungen beschränken. Für das andere gibt es private Sender.

Die für kommendes Jahr geplanten Änderungen in der Gebührenordnung für Rundfunkempfänger werden für viele teuer: Freiberufler und Unternehmen sollen für den internetfähigen PC zahlen, fernsehfreie Haushalte womöglich fürs Handy. Der GEZ bringt dieses Vorhaben Abermillionen Euro ein.

Hier kann man bei einer Petition dagegen mitmachen.

kostenlose Mustervertr?ge

Donnerstag, Juli 13th, 2006

Die IHK Frankfurt am Main bietet viele Musterverträge und AGBs kostenlos an.

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Infos zu Musterverträgen, eine Vielzahl von Standard-AGB und Musterverträgen - vom Arbeitsvertrag über Allgemeine Geschäfts-bedingungen hin bis zum Gesellschaftsvertrag.

Ob Dozentenvertrag, Vertrag über freie Mitarbeit, den Standart Arbeitsvertrag , die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AGB) für den nicht-kaufmännischen Verkehr oder ein Muster der GmbH-Satzung.

Der eine oder andere angehende Unternehmener sollte sich einen Bookmark zu der Seite setzen. Normalerweise kosten solche Muster nicht besonders wenig.

Gefunden bei Robert, welcher es wiederrum bei muepe.de fand.

Wenige Impressions / Klicks - Grund für Adsenserauswurf?

Sonntag, Juli 2nd, 2006

Durch einen Post im Abakus-Forum bin ich auf eine Stelle in den Geschäftsbedingungen von Goolge aufmerksam geworden.

Darüber hinaus behält sich Google das Recht vor, ein Konto, das über einen Zeitraum von mindestens zwei (2) Monaten keine ausreichende Anzahl an gültigen Klicks auf Anzeigen oder Empfehlungsschaltflächen oder gültige Impressionen von Anzeigen (in jedem Fall entsprechend der Zählung durch Google) erzeugt hat, ohne vorherige Benachrichtigung zu kündigen. Nach Beendigung der Teilnahme einer Website am Programm oder der Kündigung dieser Vereinbarung gleich aus welchem Grund sind die Abschnitte 3, 6 bis 10 und 14 bis 17 weiterhin gültig.

Besonders junge Blogs haben in der Anfangszeit nur wenige Besucher. Dabei wirbt Google ja besonders für Blogs mit den Vorteilen von Adsense.

Und was heißt “ausreichend”?

Google, Adwords und Louis Vuitton

Sonntag, Juli 2nd, 2006

Der französische Hersteller von Luxushandtaschen hat ein Berufungsverfahren gegen Google gewonnen. Nach der gerichtlichen Entscheidung darf Google den Markennamen Louis Vuitton nicht mehr in seinem Adwords-Programm als Keyword zulassen.

Der Grund für die Klage liegt jedoch nicht in der schlichten Namensnennung, sondern darin, dass Produktpiraten Adwords-Anzeigen mit dem Markennamen Louis Vuitton und für die Firma schadhaften Ausdrücken wie “imitation”, “replica” oder “copies” gebucht haben.

Das Gericht hat die Vorwürfe der Markenfälschung, sowie des trügerischen Wettbewerbes gegen Google anerkannt und die Suchmaschine für schuldig gesprochen.

Jetzt muss Google an die 300.000 Euro Schadensersatz an die Modefirma zahlen.

via: Yi und seekxl Blog

Blogger abgemahnt, Solidarität ist gefragt

Montag, Juni 19th, 2006

Viele sprechen von der großen Bloggerfamilie. Nun wurde Familienmitglied René von Nerdcore abgemahnt. Und das, weil er ein paar Links gesetzt hat, die einige Musikfirmen nicht gerade mochten.

die musikindustrie muss noch viel lernen. grosse defizite im umgang mit kunden

schreibt einer. Leider stimmt dies. Wie man wieder mal sehen konnte.
Alexander Endl macht es mit seiner Solidaritäts-Aktion für René meiner Meinung genau richtig. Er zeigt Solidarität, nicht jeder hat das Geld die horrenden Anwaltskosten selbst bezahlen zu können. Für manch einen Schüler kann so eine Abmahnung ein schlechter Start ins Erwachsenenalter sein.

Wer helfen will, soll sich an Alexander’s Adresse

zielpublikum ät gmail.com

wenden. Heute abend werde ich ebenfalls einen Betrag (insgesamt werden mindestens 800 Euro benötigt) überweißen.

So, viel Glück, René!

via: basic Thinking