Und wieder ein Beitrag aus der allseits beliebten Kategorie “1984 - wir kommen”.
Der Staat will nämlich ein 132 Millionen schweres Programm zur Verbesserung der Sicherheit, bzw. zum Durchsuchen von ans Internet angeschlosenen PCs, starten.
In einem Artikel der Sueddeutschen Zeitung erfährt man folgendes:
- Verfassungsschützer und Polizei dürfen schon jetzt Computer online durchsuchen
- wenn die dabei schlimme Sachen wie strafbare Daten, wie etwa Anleitungen zum Bau einer Atombombe finden, könnten auf den Besitzer Probleme zu kommen
- Allerdings wird so einer Online-Durchsuchung nur durchgeführt, wenn es einen Tatverdacht gibt und ein Richter zugestimmt hat. Also nicht in Foren fragen, ob jemand wüsste wie man eine Atombombe zuhause günstig bauen könnte
- Momentan ist dies noch ziemlich aufwendig, weshalb man ein tolles Programm entwickelt hat, dass diese Methode auch für den “regulären” Gebrauch verfügbar macht
- FDP-Haushaltsexperte Jürgen Koppelin moniert dies als Planung eines “flächendeckendes PC-Screening”
- Heute, Donnerstag dem 7. Dezember, soll der Landtag in NRW ein Gesetz hierzu verabschieden, dass dann am 1.1 in Kraft tritt
Wie viele Terrorangriffe gab’s in Deutschland den schon? Rechtfertigt eine nichtige Gefahr, der man ansich mit Integrationspolitik und kulturellem Austausch begenen sollte eine Beschränkung der Rechte der eigenen Bürger?
Übrigens, wann verbietet man den Orwell’s böse Bücher einfach, damit dumme Blogger keine Parallelen ziehen können? Deshalb eine kleine Lektüre-Empfehlung (achtung, es handelt sich um einen affiliate-link zu Amazon, wer will kann auch einfach “1984″ in jede beliebige Suchmaschine eingeben und das Buch bei dem Shop seiner Wahl, oder gar im Buchhandel, kaufen):

