Archive for the ‘Adwords’ Category

Adsense: Keyword für $ 520,52 ?!

Donnerstag, November 2nd, 2006

Da ich weiß wie sehr (fast) alle nach Adsense-Keywordlisten suchen, hier mal ein Link: Top Paying Adsense Keywords (en).

Die Werte habe ich nicht überprüft und bin auch sehr skeptisch dass sie der Realität entsprechen. “domains yahoo” wird etwa mit dem unglaublichen max. CPC von über 520 Dollar ausgewiesen. Der durchschnittliche CPC liegt bei fast 100 Dollar. Wenn man jedoch nach dem Keyword sucht, kommen fast keine Anzeigen. Und die paar die da kommen bezahlen sicherlich nicht so eine astronomische Größe.

Teuer sind auch Links wie etwa “dc hair laser removal washington”, “benchmark lending” oder “peritoneal mesothelioma”. Bei allen liegt der max. CPC laut Liste bei weit über 100 Dollar.

Nun gut, vielleicht findet ja der eine oder andere Was interessantes.

Sex bei Google

Dienstag, Oktober 17th, 2006

sexWie’s scheint erlaubt Google seinen Advertisern nun auch Adwords-Anzeigen für Sex-Seiten zu buchen. Einfach mal nach “Sex” bei Google suchen oder hier klicken.

Ob diskrete Sex-Kontakte, Sexartikel oder kostenlose Videos mit entsprechend amüsanten und erregendem Inhalt - das findet sich nun in der rechten Spalte wenn man nach den richtigen Keywords sucht.

Nicht verwunderlich bei dem riesigen Onlinemarkt für Erotik, dass Google ein Stück vom Kuchen abhaben will.

Mal schauen ob jetzt auch ans Adsense-Netzwerk solche Anzeigen ausgeliefert werden, da ich mich noch daran errinern kann, dass auf einer Seite, bei der einige erotisch angehauchte Begriffe vorkammen keine Adsense-Anzeigen angezeigt wurden.

Adsense is Alive!

Dienstag, September 26th, 2006

Im letzten Beitrag habe ich über das EBook “Adsense is Alive!” geschrieben. Dies ist eine Antwort eines “Adsense-Gurus” auf das Book “Adsense is Death” und dessen zweiten Teil “Life after Adsense“.

Nun, ich habe es mir runtergeladen und schnell mal überflogen. Am Anfang vergleicht der Autor das Adsense / Adwords -System von Google mit einem Königreich - wenn’s sein muss. Später folgen einige Seiten die sagen wieso Adsense für Webmaster die bessere Methode als Click Flipping ist. Kurz, man ist kein Mittelmann, den kein Besucher in Erinnerung behält, sondern ein Grundbesitzer der Werbeflächen vermietet.
Eine überzeugende Aussage ist die, dass Click Flipping im Falle eines wirklichen Todes von Adsense gar nicht funktionieren würde. Und wenn Click Flipping immer mehr praktiziert wird, so steigen auch die Verdienste der Adsense-Publisher.

Recht interessant, aber doch nicht so toll wie die beiden Books von Boulch. Halt etwas oberflächliches Gerede über Adsense mit einem Bezug auf die Thesen von Boulch.
Download  des EBooks

Life after Adsense - Click Flipping

Donnerstag, September 21st, 2006

life after adsenseDer eine oder andere hat sicherlich das EBook „Death of Adsense“ runtergeladen. Recht interessant das ganze, da jetzt auch der zweite Teil, nun mit richtigen Informationen, rausgekommen ist.

Ehrlich gesagt bin ich äußerst überrascht von der Qualität des Books. Weder kostet der zweite Teil was, noch will der Autor etwas verkaufen. Anders als in den Foren und Blogs gemutmaßt wurde. Nein, nur tolle Infos ?

Worum es geht ist Click Flippig. Der Begriff Flipping wird im Englischen normalerweise im Immobiliengeschäft verwendet. Man kauft ein altes, runtergekommenes Haus, saniert es schnell, kaschiert die ganzen Unschönheiten, und verkauft es dann mit einem satten Gewinn.

Click Flipping ist in etwa das Gleiche. Man bucht Adwords-Anzeigen die auf spezielle Seiten mit eingebautem Affiliate-Produkt verweisen. Dadurch verdient man dann das Geld. Man kauft billige Adwords und wandelt sie in teure Sales um.

Das war’s eigentlich schon. Ein Beispiel: Über ein Affiliate-Programm verdient man pro Sale 12 Euro. Ein Klick bei Adsense kostet 0,50 Euro. Jeder fünfzehnte nimmt das Angebot wahr. Wenn man 100 Euro ausgibt, macht das bei (100/0,50)/15 = 13,3 Sales einen Gewinn von 13,3 * 12 Euro = 160 Euro. Nochmal: Man gibt 100 Euro aus und verdient 160 Euro.

Natürlich ist dies ein Beispiel. Der Klickpreis kann viel niedriger oder auch höher sein. Der Betrag den man pro Sale bekommt sowie die Conversion-Rate, also die Prozentanzahl der Besucher die das Produkt auch kaufen, können variieren. Aber das ganze zeigt, dass sich hier ein interessantes Gebiet für Webmaster eröffnet Geld zu verdienen.

Traffic hängt von Platzierungen bei den Suchmaschinen ab, in den USA ist es wichtig bei Google, Yahoo und MSN vorne zu sein, in Deutschland ist eigentlich nur Google und in wenigen Fällen Yahoo wichtig. Sprich, mag Google eine Seite von heute auf morgen nicht und reicht diese in den Platzierungen nach unten durch, so verdient der Webmaster weniger. Dafür reicht es aus, dass zum Beispiel eine Seite die sich mit Krediten beschäftigt bei einem Top-Keyword von Platz 2 auf 11 fällt.

Ein Großteil der Webmaster macht sein Geld mit Adsense. Wenn Adsense einen sperrt bleiben einem oft nur wenige Prozent vom vorherigen Verdienst etwa durch Werbebanner oder Popups oder was auch immer. Oder man setzt Content-Alternativen ein wie zum Beispiel Mirago oder Oxado. Für manche Seiten sind auch die Programme von Ebay oder Amazon interessant. Die Masse aber wird aber weniger Gewinn damit machen als mit Adsense.

Und da Adwords-Kunden seit einiger Zeit die Klickpreise für die Suchergebnisseiten von Google und das Adsense-Netzwerkt separat festlegen können, fallen auch die Verdienste pro Klick seit einiger Zeit niedriger aus. Diesen Trend konnte ich ebenfalls beobachten. Sicherlich hat das Sommerloch einen Einfluss darauf gehabt, aber auch jetzt haben sich die Klickpreise nicht auf ihr altes Niveau stabilisiert.

Wieso das Smart Pricing genannte System für weniger Verdienst auf Webmasterseite sorgt? Weil Publisher für Klicks auf Seiten des Adsense-Netzwerks weniger bezahlen. Und dies weil die Besucher darüber seltener etwas kaufen.

Wer also Geld verdienen will, der sollte nicht (nur) darauf vertrauen eine Seite aufzubauen, sie gut zu optimieren und mit Adsense Geld zu verdienen.

Nehmen wir das Beispiel, dass ein Besucher ein Buch kaufen will. Er kommt auf die Seite, sieht eine Adsense-Anzeige, in der es heißt „Buch XY günstig kaufen“, klickt diese an und kommt zur einer Affiliate-Seite eines Partners von Amazon. Der Webmaster, auf dessen Seite die Anzeige angeklickt wurde, bekommt beispielsweise 4 Cent. Der Publisher hat aber 7 Cent bei Adwords bezahlt. Also 3 Cents für Google. Das Buch kostet 29,95 Euro. Wenn der Amazon-Partner jetzt 5 Prozent vom Wert gutgeschrieben bekommt, so sind es 1,50 Euro für ihn.

Zusammenfassend: der Webmaster hat bei einem Klick 4 Cent verdient, Google 3 Cent, der Partner von Amazon 1,50 Euro und Amazon ebenfalls einige Euro. Wenn jetzt jeder 10 Klick dem Partner von Amazon einen Sale bringt so verdient er pro Klick (1,50/10)-0,07 = 8 Cent. Doppelt soviel wie der Adsensepartner.

Oder Amazon wirbt gleich selbst. Dann gehen wieder nur 4 Cent an den Webmaster, 3 an Google und der Rest des Gewinns an Amazon.

Für viele Seiten lohnt es sich deshalb einfach nicht Adsense zu schalten. Gut platzierte Partnerprogramme in Verbindung mit den passenden Besuchern (via Adwords) bringen erheblich mehr. Und man teilt sich seine Verdienste nicht mit Google.

Für Seiten mit qualitativ hochwertigen Besuchern wird es bald aber Hoffnung geben, da Google mit einem CPA (Cost per Action) –System experimentiert. Das ganze wird dann ähnlich wie bei affili.net oder cj sein. Man bekommt nicht mehr für jeden Klick einige Cent sondern für Leads oder Sales. Dann halt natürlich mehr.

AdWords bietet sich für viele Seiten an. Per Googles Dienst Analytics und die Statistiktools der Affiliate-Anbieter (subids) kann man leicht bestimmen welche Seite viele Sales oder Leads erbringt. Diese kann man dann mit den richtigen Keywords bewerben und so mehr verdienen. Dass man die richtigen Keywords und Klickpreise auswählt und diese immer verbessert und optimiert ist besonders wichtig.

Hat man auf einer Unterseite ein Partnerprogramm für Gartenerde unterbracht und kommen über Google schon einige Besucher über das Keyword Gartenerde und es sind schon einige Sales zu Stande gekommen, so sollte man jetzt einige Adwords-Keywords buchen. Garten ist sicherlich ein teures Keyword das auch nicht wirklich viel bringt. Jedenfalls für unseren Fall. Besucher die über „Gartenerde“ kommen werden schon sicherer Interesse haben Gartenerde zu kaufen. Und über „Gartenerde online bestellen“ hat man vielleicht die optimalen Chancen das jeder 5 das Angebot wahrnimmt.

Damit es zu einem Sale oder Lead kommt sind einige Faktoren wichtig: Das Angebot und seine Aufbereitung. Und die richtigen Keywords. Bis man das Optimum gefunden hat muss man experimentieren, probieren, analysieren usw.

Weitere Infos über Click Flipping finden Sie im EBook Life after Adsense, dem zweiten Teil von Death of Adsense.

Neuer Look der Adwords Login-Page

Donnerstag, August 24th, 2006

Die Adwords Login-Page hat einen  neuen Look bekommen. Die Farbwahl und Formen wirken moderner und funktionaler. Mir gefällt’s.